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1. Bitcoin ETF in Brasilien

Die Fakten:

  • Am Mittwoch, dem 23. Juni, wurde ein Bitcoin-ETF für den Handel an der brasilianischen Börse lanciert.
  • Dies ist das erste Mal, dass ein Bitcoin-ETF in Lateinamerika handelbar ist.
  • In den USA hat die SEC ihre Entscheidung über den Bitcoin-ETF von Valkyrie auf August verschoben.

Wieso es wichtig ist:

  • Der ETF wird mehr Anlegern den Zugang zu den Kryptomärkten über die traditionellen Finanzmärkte ermöglichen.
  • Ausserdem schafft er regulatorische Klarheit für institutionelle Anleger aus der Region Lateinamerika.

 

2. EIP-1559 ist einen Schritt weiter

Die Fakten:

  • Das Ethereum Ropsten Testnet hat erfolgreich eine Hardfork auf eine Version mit EIP-1559 durchgeführt.
  • Im Ethereum-Mainnet soll EIP-1559 mit der Londoner Hardfork live gehen.
  • Inhaber von ETH müssen wegen des Upgrades keine Massnahmen ergreifen.

Wieso es wichtig ist:

  • EIP-1559 wird die Benutzererfahrung auf Ethereum verbessern, indem es besser vorhersehbare Gebühren ermöglicht.
  • Darüber hinaus wird ein Teil der Transaktionsgebühren verbrannt, wodurch die jährliche Nettoausgabe neuer ETH zur Bezahlung der Protokollsicherheit verringert wird.
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Quelle: etherscan.io, Bitcoin Suisse Research.

 

3. Taproot kommt zu Bitcoin

Die Fakten:

  • Das Taproot-Upgrade für Bitcoin hat genügend Unterstützung von Minern erhalten und wird bei Blockhöhe 709’632 (ca. im November) aktiviert.
  • Taproot wird Schnorr-Signaturen ermöglichen, was Datenschutz- und Skalierungsvorteile mit sich bringt.
  • Zum Beispiel ermöglicht es, dass Transaktionen mit mehreren Signaturen in Bezug auf die Signaturgrösse nicht von Transaktionen mit einer Signatur zu unterscheiden sind.

Wieso es wichtig ist:

  • Taproot ist das meisterwartete Upgrade für Bitcoin seit Jahren. Die verbesserten Datenschutz- und Skalierbarkeitsfunktionen werden es Entwicklern ermöglichen, die Benutzererfahrung auf Bitcoin weiter zu verbessern.
  • Es bringt Vorteile für das Lightning Network, Bitcoins Layer-2-Skalierungsansatz, und ermöglicht mehr Privatsphäre beim Öffnen und Schliessen von Kanälen.
  • Zahl der Woche
    70’000
    Bitcoin-Optionskontrake, die am 25. Juni verfallen

 

4. BIZ und Israel zu CBDCs

Die Fakten:

  • Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) unterstützt die Einführung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs).
  • CBDCs würden die Funktion übernehmen, «das Finanzwesen zu modernisieren und sicherzustellen, dass Big Tech nicht die Kontrolle über das Geld übernimmt».
  • Die Bank of Israel testet die Technologie von Ethereum für ihren digitalen Schekel.

Wieso es wichtig ist:

  • Immer mehr Länder steigen in das Rennen um die erste voll funktionsfähige und weit verbreitete CBDC ein. China führt dieses Rennen sicherlich immer noch an, da bereits mehrere Pilotprojekte und kleinere Implementierungen im Gange sind.
  • Nichtsdestotrotz machen auch andere Länder Fortschritte, und fast jede grössere Zentralbank weltweit beschäftigt sich mit dem Thema und prüft Optionen.
  • Disintermediation kann für die finanzielle Stabilität sehr hilfreich sein.
    Hester Peirce zu DeFi

 

5. Iran beschlagnahmt Mining-Ausrüstung

Die Fakten:

  • Der Iran beschlagnahmte am 22. Juni rund 7’000 Mining-Maschinen.
  • Dies geschah, nachdem der Iran das Bitcoin-Mining Ende Mai verboten hatte, um die Anzahl der Stromausfälle zu reduzieren.
  • Neben dem Iran setzt China weiterhin seine Regulierung des Minings durch und zwingt viele Mining-Farmen zur Schliessung.

Wieso es wichtig ist:

  • Der Iran beheimatet etwa 4,5% der gesamten Bitcoin-Mining-Hash-Rate, laut Elliptic. Chinas Aktionen sind sicherlich einflussreicher, aber Irans Haltung zum Mining sollte nicht vernachlässigt werden.
  • Bitcoin-Miner sind jedoch typischerweise sehr mobil und werden dorthin gezogen, wo Energie billig verfügbar ist, um ihre Gewinnmargen zu maximieren.

 

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